HMS IT-Profis für die Praxis in Forchheim: bundeseinheitlicher Medikationsplan

16.11.2016

bundeseinheitlicher Medikationsplan

ab dem 01.10.2016 tritt der neue bundeseinheitliche Medikationsplan (BMP) mit Barcode der KBV in Kraft.
Das E-Health-Gesetz sieht vor, dass Patienten, die mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden ab dem 01.10.2016 von ihrem Arzt einen Medikationsplan bekommen können. Dieser Plan soll standardisiert sein und bildet die aktuellen Medikamente des Patienten ab.


Die gute Nachricht für medatixx-Kunden:

Die Umsetzung des BMP in x.isynet und easymedx ist nicht mit Zusatzkosten verbunden, sondern selbstversändlich im Rahmen Ihres Softwarepflegevertrags, im Update 17.1, welches Ende Dezember 2016 erscheint, enthalten.


Umfangreiche Informationen zu diesem Thema entnehmen Sie der KBV Seite über folgendem Link:
www.kbv.de/html/1150_23177.php

Umsetzung in x.isynet für die Quartalsversion 17.1 


Handscanner USB

16.11.2016

FAQ zum Medikationsplan

Warum gibt es den neuen bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP)?
In Fachkreisen besteht Übereinstimmung, dass wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Arzneimittel-Therapie-Sicherheit (AMTS) zwingend die Kenntnis der Gesamtmedikation des Patienten voraussetzt. Daher wurde der einheitliche Medikationsplan entwickelt, der sektorenübergreifend zum Einsatz kommen wird.
Eine Aktualisierung ist im Krankenhaus, in den Praxen und in den Apotheken möglich.
Der Patient hat immer den gleichen Aufbau des Medikationsplans, egal woher er den BMP erhält, somit ist es für den Patienten einfacher sich zurecht zu finden.

Wer hat Anspruch auf den BMP?

Gesetzlich versicherte Patienten, für die mindestens drei verschiedene Medikamente zu Lasten der Krankenkasse verordnet wurden, haben ab dem 01.10.2016 Anspruch auf den neuen BMP. Liegt dieser der Praxis zum 01.10.16 noch nicht vor, kann bis 31.03.17 ein alternativer Verordnungsplan ausgestellt werden.

Können die Daten aus den bisherigen Verordnungsplänen in den BMP übernommen werden?

Ja, die Übernahme aus den derzeitigen Versionen der Verordnungspläne ist möglich.

Woher weiß der Patient, dass er einen Anspruch hat?

Der Arzt ist verpflichtet seinen Patienten über den Anspruch aufzuklären und den Medikationsplan zu erstellen, wenn der Patient dies möchte.

Kann ein Patient mehrere Medikationspläne haben?

Nein, so ist es zumindest nicht vorgesehen. Der Arzt ist verpflichtet den bisherigen Medikationsplan zu vernichten bzw. den Barcode durchzustreichen, so dass der Patient immer nur einen gültigen Medikationsplan hat.

Kann der Medikationsplan auch für andere Patienten verwendet werden? Auch für Privatpatienten?

Ja, der neue bundeseinheitliche Medikationsplan kann für alle Patienten ausgestellt werden.

Fallen zusätzliche Kosten für den Medikationsplan an?

Nein, der neue BMP ist Bestandteil der Softwarepflegegebühr.
Möchte der Arzt den Medikationsplan elektronisch einscannen, ist ein Barcode-Leser notwendig. Welche Lesegeräte wir empfehlen, erfahren Sie nach der endgültigen Entscheidung hier.

Was ist am BMP anders als an den bisherigen Verordungsblättern?

Der BMP enthält einen 2D-Barcode, über diesen der Medikationsplan des Patienten schnell und einfach elektronisch eingelesen oder aktualisiert werden kann.
Zusätzlich soll der bundeseinheitliche Medikationsplan die Gesamtmedikation des Patienten enthalten, d.h., jegliche Fremdmedikation und im besten Fall die Selbstmedikation des Patienten.
Auf Wunsch des Patienten können bestimmte Medikamente vom Ausdruck ausgeschlossen werden.

Welche Vorteile hat ein Barcodescanner?

Die Handhabung ist einfach und die Datenübernahme vom Vorbehandler ist sicher und komfortabel: Der Barcode kann einfach eingescannt werden, und so gelangen die Daten zuverlässig und komfortabel in die Praxissoftware.



Scanner für den Medikationsplan


Bestellformular